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Im aktuellen Fall handelt es sich um den Geschädigten Jochen K. der vor fünf Jahren nach einer Auseinandersetzung nach Schulischer Betätigung gestoßen wurde. Dabei stürzte Jochen K. auf den Kopf und verfiel in ein Koma und brauchte mehrere Operationen. Danach musste der Schüler auf eine Körperbehinderten Schule und brauchte eine Therapie, sowie Hilfe im Alltag.

Das Gericht stellte fest das es sich bei den damaligen Dreharbeiten nicht um eine normale Hausaufgabe handelte, wodurch der Schüler nach wie vor durch seine Schule versichert gewesen sei. Genau diese Feststellung wurde nun im höchstrichterlichen Urteil festgehalten. Lange hatte man um diese Bezeichnung gestritten und es dauerte ganze fünf Jahre das die Familie K. endlich aufatmen konnte.

Auch wenn man versuchte darauf zu verweisen das die Aufgabe außerhalb des Einflusses der Schule erledigt wurde und keine Aufsicht durch einen Lehrer möglich war.

Das dieser Videodreh keine übliche Hausaufgabe, da Schülergruppen gebildet wurden welche die Aufgabe selber lösen mussten, entschied sich das Gericht zu eben dieser Ansichtsweise. Auch wenn es der Familie K. selber nicht um das Geld ging, so war es für die wichtig das in Zukunft niemand mehr 5 Jahre für ihr recht kämpfen müsse.

Der Anwalt der Familie rechnet damit, dass man sich auf einen „gut fünfstelligen“ Betrag einigen könne, mit welchem dann Reha-Hilfe und andere kosten beglichen werden können, welche durch den Unfall entstanden sind.